Präzisionsintegriertes Linearmotor-Modul 

Das integrierte Linearmotor-Modul verfügt über ein integriertes Design von Motor und Schlitten, wodurch eine kompakte Gesamtstruktur entsteht. Durch den Wegfall der Spindel kann es die auf dem Markt erhältlichen Spindel-Schlitten-Module ersetzen und bietet im Vergleich zu Präzisionslinearmotoren geringere Kosten. Es zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeit, hohe Präzision, hohe Stabilität, hohe Effizienz und hohe Zuverlässigkeit aus. Die Installation und Wartung sind relativ einfach, außerdem bietet es eine gute Staubschutzleistung. Es wird häufig in hochpräzisen Branchen, der Halbleiterindustrie, der medizinischen Automatisierungsindustrie, bei der Handhabung und Prüfung von FPD-Panels sowie in experimentellen Umgebungen eingesetzt.

So wählen Sie ein Linearmotor-Modul aus

Die folgenden Abbildungen zeigen die Auswahlmöglichkeiten für Linearmotoren. Die Länge kann entsprechend den Anforderungen des Kunden angepasst werden.

Präzisions-Linearantrieb

Linearmotor-Module im Vergleich zu Spindelmodulen 

Linearmotor-Module und Spindelmodule haben jeweils ihre eigene technologische Positionierung. Erstere zeichnen sich durch hohe Geschwindigkeit, hohe Präzision, lange Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand aus und eignen sich daher für hochwertige Automatisierungsanlagen. Letztere hingegen bieten eine ausgereifte Konstruktion, geringe Kosten und eine einfache Installation als wesentliche Vorteile und werden häufig in allgemeinen industriellen Automatisierungsanlagen eingesetzt. Bei der Auswahl eines Moduls müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden, darunter die tatsächlichen Betriebsbedingungen, die Lasteigenschaften und Budgetbeschränkungen.

Prinzipvergleich von Linearmodulen

Ein Linearmotor-Modul wandelt elektrische Energie durch elektromagnetische Kraft direkt in eine lineare Bewegung um, sodass keine Kugelgewindetriebe, Riemen oder Getriebeübertragungen erforderlich sind. In Kombination mit Präzisionsführungsschienen und einem Regelkreis mit optischem oder magnetischem Encoder ermöglicht es eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit, eine Positioniergenauigkeit im Mikrometerbereich, spielfreie Bewegung und langfristige Zuverlässigkeit. Diese Direktantriebstechnologie wird häufig in Halbleiteranlagen, der Präzisionsprüfung, der Laserbearbeitung und der industriellen Automatisierung eingesetzt.

Das Kugelgewindetrieb-Modul verwendet einen Motor, der den Kugelgewindetrieb über eine Kupplung antreibt, wodurch wiederum der Schlitten entlang der Führungsschiene linear bewegt wird. Die Kraftübertragung basiert auf der Gewindestruktur, was zu einem gewissen mechanischen Verschleiß und Spiel führt.

Das Linearmotor-Modul hingegen ist eine berührungslose Antriebsvorrichtung, die aus einem Stator (in der Regel ein Permanentmagnet) und einem Läufer (Spule) besteht. Der Läufer gibt den Schub direkt in linearer Richtung aus und benötigt keine zwischengeschaltete mechanische Struktur. Es handelt sich um ein „Direktantriebssystem“.

Linearmotormodul

Anwendung von Linearmotor-Aktuatoren

Honpine Linearmotor-Module treiben hochpräzise Bewegungssysteme in den Bereichen Halbleiteranlagen, Batterieherstellung, Photovoltaikproduktion, Präzisionsprüfung, Laserbearbeitung, medizinische Geräte und industrielle Automatisierung an. Die Direktantriebstechnologie ermöglicht höhere Geschwindigkeit, Positioniergenauigkeit im Mikrometerbereich, lange Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand.

Linearmotormodul für Solar-Siebdruckmaschinen

Spindelmodule eignen sich für die folgenden Szenarien:

 

Anwendungen, die eine moderate Präzision erfordern, aber kostenempfindlich sind

Vertikale Bewegungen oder Schwerlast-Handling

Wiederholte Positionierung bei niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit, beispielsweise beim Dosieren, bei einfachen Montagearbeiten und in Fördersystemen

Situationen, in denen aufgrund beengter Platzverhältnisse strenge Anforderungen an die Gesamtgröße des Moduls gestellt werden.

 

Linearmotor-Module eignen sich für die folgenden Szenarien

Hochgeschwindigkeits-Handling und Anwendungen mit häufigem Start-Stopp-Betrieb, beispielsweise Laserbearbeitung und SMT-Bestückung
Hochpräzise Erkennung und Steuerung von Mikrobewegungen, beispielsweise bei optischen Geräten und in Halbleiterprozessen
Dauerbetriebssysteme mit äußerst hohen Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Lebensdauer der Anlagen
Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Reinheit, beispielsweise medizinische Geräte und biologische Versuchsanlagen.